Kennst du das auch? Pupse, aufgeblähter Bauch, unangenehme “Düfte” und das trotz Rohkost?

 

Meine Verdauung ist mit der Rohkost so viel besser geworden und das war für mich eines der Hauptgründe, warum ich bei der Rohkost geblieben bin. Allerdings ist nicht gleich alles von Anfang an gut gewesen.

Heute möchte ich meine 13 besten Tipps bei Verdauungsbeschwerden TROTZ Rohkost mit dir teilen, die ich in meinen 8 Jahren Rohkost gelernt habe und die mir einen flachen Bauch und ein pupsfreies Leben bringen:

 

 

  • Mein mit ABSTAND absolut bester Tipp ist *dieses Pulver. Dieses Pulver habe ich erst kürzlich entdeckt und es ist für mich die Superlösung. Es schmeckt scheusslich, wirkt aber Wunder. So effektiv. Ich hätte mir gewünscht, es bereits vor vielen Jahren gehabt zu haben. Morgens wie empfohlen trinken und der Tag wird gut! Darauf schwöre ich!

 

 

 

 

  • Trockenpulver, getrocknete Tomaten und Trockenfrüchte nur in Maßen– Das ist so ein Punkt, den ich erst sehr spät gelernt habe oder besser gesagt realisiert habe. Ich liebe Weizengraspulver, Gerstengraspulver, Lukumapulver, getrocknete Tomaten und auch Trockenfrüchte. Allerdings habe ich vor circa 2 – 3 Jahren bemerkt, dass diese meiner Verdauung ganz schön zu schaffen machen, wenn ich sie in größeren Mengen esse. Mal ein paar getrocknete Tomaten hier und da ist ok, aber nicht täglich 500g. Getrocknete Tomaten verursachen bei mir stark riechende Blähungen wenn ich sie regelmässig in grösseren Mengen konsumiere. Das gleiche gilt für Trockenpulver. Mal ganz davon abgesehen, dass frisches Zeug sowieso besser ist, aber manchmal hat man eine Phase im Leben wo nicht alles perfekt ist. Sobald ich mehr als 2 EL Pulver zu mir nehme, kann ich am nächsten Tag darauf warten. Ich habe es anfangs gar nicht auf diese doch so gesunden Pulver zurückgeführt. Aber irgendwann ist der Groschen gefallen. Wenn ich heute Pulver nutze, dann nur noch in kleinen Mengen und ich trinke bewusst mehr Wasser dazu, denn das gleicht es ein wenig aus.

 

  • Weniger essen & kleinere Portionen– Als ich mit der Rohkost angefangen habe, war noch diese High-Carb Bewegung ganz groß. Ein 10 oder 12 Bananen Smoothie war ganz normal und es hieß immer, stopf dich ruhig mit Kohlenhydraten randvoll, denn solange es nur Kohlenhydrate sind kannst du alles essen. Naja, dass das nicht stimmt habe ich irgendwann auch begriffen. Diese riesigen Portionen haben meinen Magen zwar gedehnt, aber gut getan haben sie mir nicht. Ich merke jetzt, nach 8 Jahren Rohkost, dass es mir energetisch, seelisch und körperlich am besten geht, wenn ich aufhöre zu essen, wenn ich noch einen kleinen Hunger habe. Früher hatte ich Angst dann nicht genug Nährstoffe zu bekommen, aber das war ein Trugschluss. Aufgrund dessen, dass mein Darm sauber ist, er die Nährstoffe wieder gut aufnimmt, meine Nahrung sehr nährstoffreich ist und meine Glaubenssätze wieder gesund sind, hat mein Körper heute viel bessere Vorraussetzungen auch aus weniger Nahrung das zu ziehen, was er wirklich braucht. Seit April 2018 mache ich das *Intervall Fasten und das hat mir auch noch einmal enorm geholfen.

 

 

 

 

  • Frischer Selleriesaft– Wenn es meinem Bauch nicht so gut geht, trinke ich jeden Morgen frisch gepressten Selleriesaft aus 1 Staude Stangesellerie. Das bringt meine Verdauung optimal in Gang und schmeckt mir auch echt lecker. Allerdings mache ich das eher im Sommer, da Sellerie ein kühlendes Lebensmittel ist und mich im Winter schnell zum Frieren bringt. Aber die Wirkung ist genial. Mehr darüber kannst du in den Büchern vom *Medical Medium lesen.

 

  • Diese Dinge anfangs vermeiden– Am Anfang meiner Rohkosternährung war mein Darm, meine ganze Verdauung schon ganz schön kaputt. Ich konnte anfangs keinen rohen Brokkoli, Sprossen, Blumenkohl oder generell Kohl essen. Schon beim Anblick habe ich Blähungen bekommen. Nach und nach habe ich diese Dinge immer wieder probiert und nach etwa 2 Jahren konnte ich selbst diese Dinge ohne Probleme roh essen. Der Darm reinigt sich und gewöhnt sich an die ballastoffreiche Kost.

 

  • Stress vermeiden– Für mich hat Stress eine direkte Auswirkung auf meine Verdauung. Wenn ich mich selbst stresse, dann geht das bei mir durch den Magen. Deswegen arbeite ich bewusst daran, mich nicht zu stressen (denn Stress ist immer selbstgemacht), im Hier und Jetzt zu leben und mir kleine Helfer zu besorgen. Hier arbeite ich viel mit Mediation, Mindfulness und ätherischen Ölen.

 

 

 

  • Rohkost immer zuerst, Fette zuletzt– Es gibt richtige Foodcombining Charts die erklären wie was gegessen und kombiniert werden soll. Allerdings habe ich gemerkt, dass die wenigsten Sachen für mich stimmig sind. Für mich sind 2 Dinge entscheidend. Ich esse Fette immer nur abends, da sie mich müde und träge machen und meine Verdauung verlangsamen. Und, in den Zeiten, als ich noch etwas Kochkost gegessen habe, habe ich Bauchschmerzen bekommen, wenn ich nicht darauf geachtet habe, gekochtes Essen immer zuletzt zu essen. Kochkost wird langsamer verdaut als Rohkost und wenn man hinterher Rohkost isst, dann kann das Gase bilden. Das führte bei mir immer zu Bauchschmerzen.

 

  • Samen, Nüsse einweichen– Wenn man wie ich nur relativ wenig Samen und Nüsse isst, ist das sicherlich nicht so wichtig. Wenn man jedoch ein ganzes Dressing auf der Basis von Mandeln oder Cashewkernen macht, dann sollte man diese vorher einweichen. Nüsse sind relativ schwer verdaulich und das einweichen macht diesen Prozess einfacher. Hier findest du eine kurze Anleitung dazu.

 

 

 

 

  • Darmreinigung– Ich habe noch nie eine Darmreinigung gemacht. Allerdings hat sich mein Darm über die Jahre (8 Jahre Rohkost) selbst gereinigt. Ich merke, dass ich mittlerweile Brokkoli und Blumenkohl ohne Probleme roh essen kann. Das war früher nicht möglich. Deswegen kann eine Darmreinigung am Anfang einer Ernährungsumstellung schon richtig etwas bewirken. Ich habe gehört, dass diese *Amazonas Darmreinigung sehr empfehlenswert ist.

 

  • Keine Snacks– Ich habe früher gern zwischendurch mal etwas gegessen und auch eher kleinere Mahlzeiten zu mir genommen. Seitdem ich weniger Mahlzeiten und nicht mehr zwischendurch esse, habe ich wesentlich weniger Blähungen. Ich habe auch gelernt, dass es wichtig ist Pausen zwischen den Mahlzeiten zu haben. Mit 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten geht es mir am besten.

 

  • Bewegung– Sport is ein Allrounder und vor allem joggen und walken hilft meinem Darm in die Gänge zu kommen. Manchmal mache ich sogar abends noch einen Spatziergang und ich kann wesentlich besser schlafen.

 

 

 

 

  • Kreuzkümmel– Einfach Kreuzkümmel zum Würzen nutzen. Das mache ich mir auch heute noch an viele Speisen, weil es meiner Verdauung nach wie vor hilft und mir mittlerweile auch richtig gut schmeckt. Vor allem bei Brokkoli, Blumenkohl oder fermentiertem Gemüse ist es eines meiner Lieblingsgewürze.

 

  • Fencheltee –Viel trinken ist generell förderlich für eine gute Verdauung, aber vor allem Fencheltee. Ich mag besonders die Kombination *Fenchel-Anis-Kümmel.

 

 

 

Ich hoffe, dass dir meine Erfahrungen helfen. Teile sie gerne mit Freunden oder Bekannten die auch davon profitieren können. Denn wer mag schon unangenehme Blähungen, einen dicken Bauch und ständige Krämpfe.

Wie ist das denn mit deiner Verdauung? Was macht dir denn zu schaffen? Welche Tipps und Tricks helfen dir den am besten?

 

Bis ganz bald. Lass es rocken.

Maria 

 

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