• Kennst du das auch? Pupse, aufgeblähter Bauch, unangenehme „Düfte” und das trotz Rohkost?

Ich bin zur Rohkost gekommen und bei ihr geblieben, weil ich genau solche Probleme mit einer herkömmlichen Ernährung hatte und diese wunderbarerweise mit der Rohkost beheben konnte. Allerdings höre ich sehr oft, dass einige Menschen trotz einer rohköstliche Lebensweise mit Verdauungsproblemen
zu kämpfen haben.

Die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein, darum gehe ich hier auf die häufigsten und auch auf ein paar weniger bekannte Übeltäter ein. Außerdem teile ich meine besten Tipps und Tricks mit dir, die mir geholfen haben, mit Rohkost einen flachen Bauch zu bekommen und behalten.

Ich kann dir gleich sagen: Es war nicht alles gleich von Anfang an perfekt. Über die Jahre habe ich aber immer mehr Erfahrungen gesammelt und kann dich dadurch heute mit vielen wertvollen Hinweisen unterstützen, damit du die Rohkost so schnell wie möglich mit einem guten Bauchgefühl genießen kannst.

WAS IST EIGENTLICH NOCH NORMAL?

Dass wir pupsen, ist völlig normal. Es ist ein Zeichen dafür, dass unser Darm arbeitet. Man sagt, dass 8 – 10 Mal pupsen pro Tag absolut im Normbereich liegt. Je nach dem, was wir gegessen haben, riecht das, was wir da von uns geben, oder eben auch nicht. Und ein Tönchen entweicht uns dabei, wenn sehr viel Druck dahinter steckt.

Wenn wir alleine sind, ist das ja alles gar nicht schlimm. Aber sobald wir uns unter Menschen befinden, kann es schon echt unangenehm werden, wenn uns so ein geruchsintensives Lüftchen entweicht.

WAS KÖNNEN DIE URSACHEN FÜR BLÄHUNGEN SEIN?

Da gibt es so einige. Die wichtigsten möchte ich dir hier einmal auflisten. Um Blähungen wirklich effektiv zu vermeiden, ist es nämlich sehr wichtig, die Ursache dafür zu kennen. Ansonsten dokterst du nämlich nur an den Symptomen herum, was langfristig keine Erfolge bringt.

DIE 10 HÄUFIGSTEN URSACHEN

 

  1. Stress – Wenn wir Stress haben, kauen wir oftmals nicht richtig, schlingen das Essen runter, schlucken Luft und oder essen sehr unregelmäßig. All das wirkt sich negativ auf eine gesunde Verdauung aus. Auch fehlender Schlaf kann uns stressen.
  2. Falsches Essen – Es kann sein, dass du Lebensmittel-Unverträglichkeiten hast, ohne es zu wissen und damit deinen Magen/Darm unnötig belastest. Milchprodukte, Hefe, Weizen und Nüsse sorgen bei vielen Menschen für Probleme. Bei der Rohkost, wie ich sie lebe, also ohne tierische Produkte
    und vor allem auf Obst, Gemüse und Sprossen basierend, fallen einige Allergene schon von alleine weg, allerdings kann es ebenfalls sein, dass du noch auf weitere Lebensmittel allergisch reagierst. Entweder, du testest nach dem Weglassprinzip, welche Nahrungsmittel die Übeltäter sind, oder du
    lässt einmal von einem Profi einen Nahrungsmittel-Allergietest machen.
  3. Minderwertige Qualität – Wenn die Nahrungsmittel nicht frisch, sondern zu lange gelagert oder von schlechter Qualität sind, reagiert unser Körper auch gern mit Gasen oder sogar Durchfällen.
  4.  Zu viel Essen – Auch zu viel Essen oder zu große Portionen können sich negativ auf die Verdauung auswirken. Ideal ist es, wenn wir aufhören zu essen, wenn wir gerade angenehm satt, aber nicht übervoll sind.
  5. Fehlende oder zu viele Ballaststoffe – Ballaststoffe, auch Faserstoffe genannt, helfen dem Darm dabei, seinen Inhalt zügig weiterzubewegen. Fehlt dieser Nahrungsbestandteil, kommt es leicht zu Verstopfungen, was dazu führt, dass auch Luft nicht entweichen kann. Dann hast du wortwörtlich Stau und oft auch ein unangenehmes Druckgefühl im Bauch.
    Andererseits ist so manches Verdauungssystem auch erst einmal überfordert, wenn es von einem Tag auf den anderen eine ganze Menge Ballaststoffe bekommt, wenn es das vorher nicht gewöhnt war.
  6. Zu wenig trinken – Klares Wasser ist hier natürlich die Nummer 1, wenn du aber gerne etwas mehr Variation möchtest, dann kannst du es mit frischen Kräutern, Ingwer oder Frucht- und Gemüsestückchen aromatisieren oder mit stark verdünnten Säften oder ungesüßtem Tee abwechseln. Achte darauf, keine kohlensäurehaltigen Getränke und auch nicht zu hastig zu trinken, denn die Luft, die in deinen Bauch gelangt, muss auch wieder hinaus. Außerdem sollten die Getränke deiner Mahlzeit nicht den Platz in deinem Bauch streitig machen, denn unter Umständen füllst du sonst deinen Magen zu sehr mit Flüssigkeit. Dann isst du wahrscheinlich zu wenig und musst bald wieder zu einem Snack greifen.
  7. Unregelmäßiges Essen – Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Gerade bei einem empfindlichen und leicht zu irritierenden Verdauungssystem haben sich regelmäßige Mahlzeiten bewährt.
  8. Kaugummi kauen – Beim Kauen von Kaugummis schlucken wir meist sehr viel Luft, die entweder durch rülpsen oder pupsen wieder entweichen muss.
  9. Falsche Kombination von Essen – Unterschiedliche Lebensmittel werden unterschiedlich schnell verdaut, meist umso schneller, je höher ihr Wassergehalt ist. Nimmst du zu wilde wilde Kombinationen aus sehr wasserreichen und sehr wasserarmen Lebensmitteln zu dir, kann es vorkommen, dass schneller Verdauliches, wie z. B. wasserreiche Rohkost im Magen oder im Darm erst „warten“ muss, bis etwas schwerer Verdauliches, wie z. B. gekeimte Hülsenfrüchte, vor ihm weitertransportiert wird. Dann kann es passieren, dass ein Teil der Nahrung im Bauch zu gären beginnt. Ob das tatsächlich geschieht, hängt sehr stark davon ab, wie gut und schnell deine Verdauung und die dazugehörigen Enzyme arbeiten. Außerdem bekommen einige Menschen Probleme, wenn sie stark säurehaltige Lebensmittel wie z.B. Ananas mit süßen Früchten wie Bananen oder Stärke, wie z. B. Haferflocken kombinieren oder Früchte zusammen mit Fett verspeisen.
  10. Nicht gewöhnt – wenn du dich jahrelang von gekochter Nahrung ernährt hast, kann es für dein Verdauungssystem anfangs eine Umstellung sein, sich auf ballaststoffreiche Rohkost umzustellen. Gemüse wie Kohl (Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl, Wirsing, Weißkraut, Rotkraut, Rosenkohl), Sellerie, Wurzelgemüse oder stärkehaltiges Gemüsearten (Kürbis, Süßkartoffeln) solltest du deswegen anfangs nur in sehr kleinen Mengen genießen, sodass sich deine Verdauung (wieder) an sie gewöhnen kann.

Das Beste ist, wenn du für dich den Grund für deine Blähungen findest, um diese dann zu beheben. Oft ist auch nicht nur ein Problem ausschlaggebend, sondern es spielen mehrere Dinge zusammen, so wie es auch bei mir war.

Wie gesagt klappt eine Umstellung von Koch- auf Rohkost und die Suche nach den Auslösern für deine Beschwerden natürlich nicht immer gleich von heute auf morgen. Damit du in dieser Zeit ein wenig Unterstützung hast und unangenehmen Momente verringern kannst, habe ich hier meine 16 effektivsten Tricks gegen Blähungen.

DIE 16 EFFEKTIVSTEN TIPPS

Tipp Nummer 1:

Frischer Selleriesaft – Dieser grüne Saft hat eine richtig tolle Wirkung auf meinen Bauch, er bringt meine Verdauung optimal in Gang und schmeckt mir auch echt gut. Wie und warum ich ihn trinke, wie genau ich vorgehe und was du dabei beachten solltest, damit er dir optimal helfen kann, erfährst du hier. Mehr darüber kannst du auch in den Büchern von *Medical Medium Anthony William lesen.

Tipp Nummer 2:

Stress vermeiden – Für mich hat Stress eine direkte Auswirkung auf meine Verdauung. Wenn ich mich selbst stresse, zu wenig schlafe oder mich in Situationen begebe die mich negativ beeinflussen, dann geht das bei mir durch den Magen. Deswegen arbeite ich bewusst daran, mich nicht zu stressen (denn Stress ist immer selbstgemacht), im Hier und Jetzt zu leben und mir kleine Helfer zu besorgen. Hier arbeite ich viel mit Mediation, Mindfulness und ätherischen Ölen.

Tipp Nummer 3:

Richtig Kauen und in Ruhe essen – Die erste Verdauung findet im Mund statt. Je besser wir das Essen mit unseren Zähnen zerkleinern und einspeicheln, umso leichter haben es Magen und Darm. Zu große Essensbrocken, Luft und Zeitmangel beim Essen sind absolute Verdauungskiller. Schaffe dir deswegen, wann immer es irgendwie geht, optimale Voraussetzungen, damit du in Ruhe und mit einem guten Gefühl essen kannst.

Tipp Nummer 4:

Diese Dinge anfangs vermeiden – Am Anfang meiner Rohkosternährung waren mein Darm und meine ganze Verdauung schon ganz schön kaputt. Ich konnte keinen rohen Brokkoli, Sprossen, Blumenkohl oder generell Kohl essen. Schon beim Anblick habe ich Blähungen bekommen. Nach und nach habe ich
diese Dinge immer wieder probiert und nach etwa 2 Jahren konnte ich selbst diese Dinge ohne Probleme roh essen. Der Darm reinigt sich und gewöhnt sich an die ballaststoffreiche Kost, wenn du ihm die Zeit dafür gibst und ihn in kleinen Schritten an die neuen Lebensmittel heranführst.

WO BEKOMMST DU DEINE NÄHRSTOFFE HER?

Tipp Nummer 5:

Rohkost immer zuerst, Fette zuletzt – Es gibt richtige Foodcombining Charts, die erklären, die verschiedenen Lebensmittel kombiniert werden sollten. Allerdings habe ich gemerkt, dass die wenigsten Sachen für mich stimmig sind. Für mich sind einfach 2 Dinge entscheidend.

1. Ich esse Fette fast ausschließlich abends, da sie mich müde und träge machen und meine Verdauung verlangsamen.

2. Wenn ich einmal etwas Gekochtes esse, dann esse ich das als letztes. Rohkost ist wasserreicher und wird schneller verdaut. Deswegen ist es wichtig, diese zuerst zu essen, da ansonsten die Rohkost über der Kochkost liegt und gären kann. Und davon bekomme ich immer richtig fiese Bauchschmerzen.

Tipp Nummer 6:

Samen, Nüsse einweichen – Wenn du nur relativ wenig Samen und Nüsse isst, ist das sicherlich nicht so entscheidend. Wenn du jedoch ein ganzes Dressing auf der Basis von Mandeln oder Cashewkernen machst, dann solltest du diese vorher einweichen. Nüsse sind relativ schwer verdaulich und enthalten Hemmstoffe, die die Verdauung behindern können. Durch das Einweichen werden diese aber zum
Großteil abgebaut und dein Bauch hat es leichter mit den leckeren Nährstofflieferanten. Hier findest du eine kurze Anleitung dazu.

Tipp Nummer 7:

Keine Snacks – Ich habe früher gern zwischendurch einmal etwas gegessen und auch eher viele kleinere Mahlzeiten zu mir genommen. Seitdem ich weniger häufig und nicht mehr zwischendurch esse, habe ich wesentlich weniger Blähungen. Das hat mir gezeigt, dass es zumindest für mich wichtig ist, Pausen zwischen den Mahlzeiten zu haben und vielleicht hilft dieser Trick dir ja auch.

Tipp Nummer 8:

Kreuzkümmel – Kreuzkümmel ist ein wundervolles Gewürz gegen Blähungen. Auch heute füge ich ihn noch zu vielen Speisen hinzu, weil er meiner Verdauung nach wie vor hilft und mir mittlerweile auch richtig gut schmeckt. Vor allem für Brokkoli, Blumenkohl oder fermentiertes Gemüse ist er eines meiner Lieblingsgewürze.

Tipp Nummer 9:

Fencheltee – Viel trinken ist generell förderlich für eine gute Verdauung. Sauberes Wasser ist sehr gut und speziell gegen unerwünschte Lüftchen ist Fencheltee ein klasse Hausmittel, da er effektiv gegen Bauchkrämpfe und Blähungen wirken kann. Ich mag besonders die Kombination Fenchel-Anis-Kümmel sehr gerne, da sich die drei Pflanzen ideal unterstützen und auch noch richtig lecker zusammen schmecken.

Tipp Nummer 10:

Bewegung – Sport ist ein echter Allrounder, was unseren ganzen Körper und damit auch unsere Verdauung angeht. Vor allem Walken hilft meinem Darm dabei, richtig in die Gänge zu kommen. Manchmal mache ich sogar abends noch einen Spaziergang und kann dann wesentlich besser schlafen. 2 Mal pro Woche 1 Stunde Sport reichen mir vollkommen aus, damit alles optimal läuft, aber natürlich kannst du dein Pensum ganz nach deinem eigenen Bedarf richten.

Tipp Nummer 11:

Pulver, getrocknete Tomaten und Trockenfrüchte nur in Maßen – Das ist so ein Punkt, den ich erst sehr spät gelernt, oder besser gesagt, realisiert habe. Ich liebe Weizengraspulver, Gerstengraspulver, Lukumapulver, getrocknete Tomaten und auch Trockenfrüchte. Allerdings habe ich vor circa 2 – 3 Jahren bemerkt, dass diese meiner Verdauung ganz schön zu schaffen machen, wenn ich sie in größeren Mengen esse. Mal ein paar getrocknete Tomaten hier und da ist OK, aber nicht täglich 100 Gramm. Sie verursachen bei mir nämlich ziemlich stark riechende Blähungen wenn ich sie regelmäßig in größeren Mengen konsumiere. Das gleiche gilt für die anderen Pulver.

Sobald ich mehr davon zu mir nehme, kann ich am nächsten Tag auf die Blähungen warten, die dann auch fast immer wie bestellt eintreten. Ich habe es anfangs gar nicht auf diese doch so gesunden Pulver zurückgeführt, aber irgendwann ist dann doch der Groschen gefallen. Wenn ich heute Gerstengraspulver und Co. nutze, dann nur noch in kleinen Mengen. Außerdem trinke ich bewusst mehr Wasser dazu, denn das gleicht das Ganze ein wenig aus.

Ganz davon abgesehen dass die meisten frischen Lebensmittel sowieso empfehlenswerter sind, gibt es natürlich manchmal Phasen im Leben, wo nicht alles perfekt ist. Nutze also Pulver und Trockenfrüchte mit gutem Gewissen, aber behalte die Mengen im Auge und reduziere sie so weit wie möglich, wenn du
merkst, dass sie dir Probleme bereiten.

Tipp Nummer 12:

Als ich mit der Rohkost angefangen habe, war die High-Carb-Bewegung ganz groß. Ein 10- oder 12-Bananen-Smoothie war ganz normal. Diese riesigen Portionen haben meinen Magen zwar gedehnt, aber gut getan haben sie mir nicht. Ich merke jetzt, nach über 10 Jahren Rohkost, dass es mir energetisch, seelisch und körperlich am besten geht, wenn ich aufhöre zu essen, wenn ich noch einen kleinen Hunger
habe. Früher hatte ich Angst, dann nicht genug Nährstoffe zu bekommen, aber das war ein Trugschluss.

Wichtig ist aber: Dich mit geringeren Nahrungsmengen mit allem Lebenswichtigen zu versorgen, funktioniert meist erst nach einer längeren Zeit. Während dieser Phase, die gut und gerne auch einige Jahre dauern kann, solltest du aber auch auf die Bedürfnisse deines Körpers hören und nicht mit Gewalt Nahrung reduzieren oder einschränken. Bei mir ist es so, dass mein Darm sauber ist und er die Nährstoffe wieder gut aufnimmt. Außerdem ist meine Nahrung sehr nährstoffreich  und meine Glaubenssätze wieder gesund, sodass mein Körper heute viel bessere Voraussetzungen hat, auch aus weniger Nahrung das zu ziehen, was er wirklich braucht. Auch das *Intervall Fasten hat mir dabei geholfen, mein Nahrungsvolumen zu optimieren. Das habe ich aber auch erst nach einigen Jahren mit sehr gesunder Nahrung begonnen.

Geh also bitte Schritt für Schritt und überstürze nichts. Solange dein Darm sich noch nicht 100 %-ig auf die Rohkost eingestellt hat, kannst du dir wirklich schaden, wenn du etwas übers Knie brechen willst. Höre also bitte immer darauf, ob sich das, was du gerade tust, noch gut und stimmig für dich anfühlt. Rom ist auch nicht über Nacht erbaut worden und besser, du gehst einen langsameren, aber dafür nachhaltigeren Weg und kannst dabei auch bleiben, als dass du nach einer kurzen Zeit wieder alles rückgängig machen musst.

Tipp Nummer 13:

Darmreinigung – Ich habe noch nie eine Darmreinigung gemacht. Allerdings hat sich mein Darm über die vielen Jahre der Rohkost hinweg selbst gereinigt. Ich merke, dass ich mittlerweile Brokkoli und Blumenkohl ohne Probleme roh essen kann. Hast du es aber etwas eiliger als ich damals, dann erkundige dich doch einmal nach einer sanften Darmreinigung, am besten von jemandem, der das schon lange macht und viele gute Erfahrungen mit seinen Patienten gesammelt hat.

Tipp Nummer 14:

Darmkur – *Dieses Pulver von Lebenskraftpur habe ich für mich als schnelle Darmkur entdeckt. Es schmeckt scheußlich, wirkt aber Wunder. So effektiv! Ich hätte mir gewünscht, es bereits vor vielen Jahren gehabt zu haben. Morgens wie empfohlen trinken, wirken lassen und das Pulver räumt den ganzen Darm einmal angenehm auf.

Tipp Nummer 15:

Dinkelgras-Kurkuma-Shots – *Diese Shots von Startkraft sind meine Allrounder in der Hausapotheke. Sie helfen mir nicht nur, meine Verdauung auszubalancieren, sondern stärken auch mein Immunsystem und geben mir Energie in Zeiten, in denen ich sie besonders brauche. Um meine Verdauung zu
optimieren, trinke ich täglich einen Shot. Wenn mein Immunsystem angeschlagen ist, trinke ich gleich zwei auf einmal und nach spätestens 3 Tagen bin ich wieder fit.

All diese Tricks helfen mir auch heute noch dabei, lästige Blähungen zu vermeiden und meinen Bauch glücklich zu machen. Auch wenn ich heute kaum noch Probleme habe, so gibt es doch Phasen, in denen ich diese Tricks verstärkt anwende, etwa weil ich besonders viel Stress habe oder auf Reisen nicht immer optimal essen kann. Mit 2 Kindern ist es als selbständige Mama auch nicht immer so einfach, in Ruhe stressfreie Mahlzeiten zu genießen. Nicht immer läuft alles wie geplant und genau in solche Zeiten bin ich für diese Helferlein extrem dankbar.

Ein gutes Buch zum Thema Verdauung ist “Das Pups Tabu“. Darin werden auch sehr hilfreiche Tipps gegeben.

Und noch etwas: Erwarte bitte keine Wunder. Auch wenn unser Körper eine geniale Erfindung ist, so ist er doch niemand, der immer gleich alles verzeiht. Wenn du dich jahre- oder sogar jahrzehntelang ballaststoffarm, wenig nährstoffreich und einseitig ernährt hast, dann erwarte bitte nicht, dass dein Körper die Umstellung auf pflanzliche, vollwertige Nahrung über Nacht hinbekommt. Gib ihm und dir
Zeit.

Teste aus, welche dieser Tricks dir am besten helfen und was deinem Körper gut tut. Wir alle sind verschieden und reagieren auch unterschiedlich auf gewisse Dinge. Finde heraus, was für dich funktioniert und was nicht und gehe mit Freude deinen eigenen Weg.

Und jetzt bist du gefragt: Welchen Tipp hast du noch gegen Blähungen? Was sind deine Erfahrungen damit?

Ich freue mich wie immer sehr auf den Austausch mit dir in den Kommentaren unter diesem Post.

2 Comments

  • Avatar Steffi sagt:

    Hey Maria! Der Blog kommt genau richtig… 😉
    Kannst du die Darmkur von Tipp 14 nochmal verlinken. Das funktioniert bei mir nicht.
    Lieben Dank für deine wundervollen Tipps!!!

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