• Warum nutze ich Superfoods? 
  • Wozu sind sie gut? 
  • Und wie esse ich sie am liebsten?

Superfoods sind ein Verkaufsschlager, denn in der heutigen Zeit möchte jeder optimal mit Nährstoffen versorgt sein, nicht nur um ein starkes Immunsystem zu haben, sondern auch, um voller Energie durchs Leben zu rocken.

Zu den Superfoods zählen die Lebensmittel, die im Verhältnis zu ihrem Gewicht sehr viele Nährstoffe enthalten. Dazu gehören unter anderem Blaubeeren, Acai, Maca, Gojibeeren, Chiasamen und viele andere mehr. Fast täglich kommen neue auf den Markt, denn die Nachfrage ist groß und viele gesundheitsbewusste Genießer sind neugierig auf die Wirkung der natürlichen Nährstoffhelden. 

Ich mag Superfoods auch sehr und sehe sie als eine tolle Bereicherung meines Speiseplans. Allerdings unterscheide ich zwei Gruppen von Superfoods. Die eine nutze ich täglich, die andere nur zu bestimmten Gelegenheiten. Außerdem habe ich gemerkt, dass es sehr große Qualitätsunterschiede gibt, auf die man wirklich achten sollte, wenn einem die eigene Gesundheit wichtig ist.

WARUM NUTZE ICH SUPERFOODS?

Ich liebe es, jeden Tag voller Energie und Freude durchs Leben zu rocken und um das zu können, brauche ich die volle Nährstoffpower.

Doch das ist in unserer heutigen Zeit leider gar nicht so leicht, denn unsere Böden werden durch Monokulturen immer mehr ausgelaugt, das heißt, dass für uns wichtige Mineralien und Spurenelemente in immer geringeren Mengen in der Erde vorhanden sind. Dadurch enthalten die Pflanzen, die auf diesen Böden wachsen, natürlich auch nicht mehr so viel von diesen wertvollen Nährstoffen. Um möglichst viel Ertrag zu erzielen, werden Obst und Gemüse oft hauptsächlich nur noch mit den für das Wachstum wichtigsten Düngern versorgt. So kann zwar schnell geerntet werden, aber viele Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente bleiben dabei leider auf der Strecke und die Nährstoffdichte unserer Nahrungsmittel nimmt so immer weiter ab.

Ein anderer Faktor ist, dass wir mehr und mehr Stress und Umweltgiften  ausgesetzt sind, weniger Zeiten in der Natur und zur Erholung haben und unser Körper dadurch noch mehr Nährstoffe verbraucht.

Da sind solche Superfoods eine gute Möglichkeit, um mit einem Happen möglichst viele Nährstoffe aufzunehmen.

WOZU SIND SIE GUT?

Jedes Superfood hat seine eigenen Vorteile und es ist so ziemlich unmöglich, alle hier aufzulisten. Es gibt Spezialisten für essenzielle Fette wie Omega-3, andere haben einen sehr hohen Antioxidantiengehalt und wieder andere sind reich an gewissen Vitaminen, Mineralien und/oder wertvollen Spurenelementen.

Dabei werden leider oft die exotischen Superfoods, die von sehr weit her importiert werden, in den Himmel gelobt, weil sich mit den einheimischen Varianten meist nicht so viel Geld machen lässt.

Ich für mich unterscheide zwischen 2 Gruppen von Superfoods.

2 GRUPPEN VON SUPERFOODS

Gruppe Nummer 1:

 

In diese Gruppe gehören für mich die frischen und einheimischen Lebensmittel mit einer besonders hohen Nährstoffdichte. Das sind meiner Meinung nach die absolut besten Superfoods überhaupt und gleichzeitig die, die ich täglich konsumiere. Dazu gehören:

  • Beeren 
  • Wildkräuter 
  • Sprossen 
  • selbstgezüchtete Gräser wie Weizen- oder Dinkelgras 
  • Granatäpfel (die sind nicht einheimisch aber frisch)
  • Leinsamen 
  • alte Apfelsorten 
  • Hagebutten 
  • Pflaumen 
  • Kirschen 
Gruppe Nummer 2:

 

In dieser Gruppe finden sich die exotischen und meist getrockneten Superfoods, die ich im Schnitt drei Mal pro Woche nutze. Dazu gehören für mich:

  • Macapulver 
  • Lucumapulver 
  • Chiasamen 
  • Acai 
  • Kurkuma 
  • Moringa 
  • Hanfsamen 
  • Spirulina 
  • Grassaftpulver 
  • Silizium

Aufgrund des ganzen Hypes um diese exotischen Superfoods vergessen wir häufig die Fülle an einheimischen und frischen Lebensmittel, die ebenfalls richtige Vitalstoffbomben sind. Das finde ich wirklich schade, muss aber zugeben, dass auch ich mich ab und zu dabei ertappe. Deswegen mache mir immer wieder die Fülle an einheimischen und frischen Superfoods bewusst und verwende täglich Sprossen, Beeren und Äpfel für meine köstlichen Rezepte. Wie ich das mache und was ich dann damit Tag für Tag Leckeres zaubere, zeige ich dir regelmäßig bei Instagram.

Aber auch ich nutze die Lebensmittel aus der 2. Gruppe und bereichere damit meinen Speiseplan. Dabei variiere ich ständig zwischen den verschiedenen Superfoods, um meinem Körper immer wieder andere Nährstoffe anzubieten. Um dir einen guten Überblick über die 2. Gruppe zu geben, habe ich diese für dich in vier Bereiche unterteilt:

Schönheit von innen:

Fitness & Proteine: 

Energie: 

Hormonsystem: 

  • *Maca pulverdas gebe ich gern als Garnierung auf meine Smoothie-Bowls. 
  • *Moon Balance – damit verfeinere ich oft in meine Eiscreme und fühle mich hinterher total harmonisiert. 

BRAUCHE ICH TEURE SUPERFOODS?

Eine gesunde Ernährung steht und fällt mit den Lebensmitteln aus der 1. Gruppe. Das sind die Basics und diese kann sich so ziemlich jeder leisten oder auch selber keimen oder sammeln.

Die Superfoods der 2. Gruppe sind mehr eine zusätzliche Unterstützung und nicht zwingend notwendig, um sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Sie sind lediglich eine schöne Bereicherung einer vitalstoffreichen Ernährung und eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan.

Wenn du momentan keinerlei Superfoods aus der 2. Gruppe konsumierst, jedoch täglich genügend Lebensmittel der 1. Gruppe genießt, machst du trotzdem alles richtig.

HOCHWERTIGE SUPERFOODS ERKENNEN

Beim Kauf von Superfoods heißt es aufpassen, ich habe da nämlich schon so einige Male daneben gegriffen und möchte nicht, dass dir das auch passiert.

Bei Acai beispielsweise ist es wichtig, dass es reines (100%iges) Pulver ist und nicht mit Zutaten wie Maltodextrin gestreckt ist. Ich stehe diesem Stoff sehr skeptisch gegenüber, da er hoch verarbeitet ist und aus Mais gewonnen wird. Da kann ich mir da nicht immer sicher sein, ob dieser aus vertrauenswürdigen Quellen stammt.

Generell ist Bio-Qualität immer zu empfehlen, aber vor allem bei Spirulina und Chlorella reicht dieses Label nicht aus. Hier ist es besonders wichtig, dass die Algen in einer geschlossenen Anlage gezüchtet wurden, da diese sonst durch Verunreinigungen wie Schwermetalle gesundheitsschädlich sein können. Deswegen kaufe ich Spirulina und Chlorella nur bei Händlern, bei denen ich die Produzenten und deren Methoden kenne und für gut befinde. Als ich selbst einmal nicht ganz einwandfreie Algen-Produkte verwendet habe, hat mir das gar nicht gut getan. Obwohl diese ein Bio-Siegel hatten, waren sie wohl nicht ganz in Ordnung und ich habe bei mir selbst verheerende Folgen feststellen müssen. Was genau passiert ist, erzähle ich dir in diesem  Video.

So nutze ich die verschiedenen Superfoods für mich und ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Beitrag dabei helfen, auch deinen Umgang mit den vielen heimischen und exotischen Nährstoffwundern neu zu sortieren.


Und jetzt bist du gefragt: Welches sind deine Top Superfoods, ohne die du nicht mehr sein möchtest? 

Gruppierst du Superfoods ähnlich wie ich? Oder bist du vielleicht der Meinung wir brauchen Superfoods gar nicht?

Ich freue mich wie immer sehr auf den Austausch mit dir in den Kommentaren unter diesem Post.

WO BEKOMMST DU DEINE NÄHRSTOFFE HER?

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