Ich trinke seit fast einem Jahr so ziemlich jeden Tag einen frischen Selleriesaft. Warum? Was? Wie? Das erzähle ich dir hier. Dabei fällt natürlich jede Menge Trester an und weil es mir so in der Seele weh tut, diesen immer wegzuschmeißen, habe ich mir ein paar praktische Rezepte überlegt, die aus den vermeintlich wertlosen Rückständen noch echte Leckereien machen.

Wenn du auch endlich eine sinnvolle Verwendung für deinen Saft-Trester haben möchtest, dann sind diese Rezepte sicher eine echte Bereicherung für dich.

Das Video zu diesen Rezepten findest du hier.

 

 

Rezept Nummer 1: „Selleriesalz”

Selleriesalz ist kein wirkliches Salz, sondern ein wunderbarer Ersatz dafür. Salz kann im Übermaß genossen unseren Körper austrocknen und den Blutdruck durcheinanderbringen. Viele Menschen nehmen sowieso etwas zu viel Salz zu sich, darum ist das „Selleriesalz“ eine ideale Lösung, wenn es salzarm aber trotzdem würzig und lecker sein soll.

Um „Selleriesalz“ herzustellen,  trockne ich einfach den Sellerietrester *in meinem Dörrautomaten

ür etwa 18 Stunden bei 40 Grad und mahle ihn anschließend ganz fein. Das hellgrüne Pulver nutze ich am liebsten zum Würzen von Dressings oder Kräckern, aber auch Suppen, Dipps und Salate werden durch eine großzügige Prise „Selleriesalz“ ganz besonders schmackhaft.

 

 

 

Rezept Nummer 2: Paprika-Kräcker

ZUTATEN:

  • 2 Paprikaschoten (eine gelbe und eine rote)
  • den Trester von 4 Stauden Stangensellerie
  • etwas Salz
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • Gewürze deiner Wahl
  • 4 – 6 EL *Chiasamen (Ich bestelle mir diese immer in kompostierbaren Verpackungen von*Suessundcleverdirekt zu mir nach Hause. Mit dem Code rawfood10 bekommst du bei Suessundclever satte 10 % Rabatt auf jede deiner Bestellungen, probier ihr Angebot also gerne einmal aus.)
  • Wasser

 

ZUBEREITUNG:

Entferne die Stiele und Kerne der Paprika und schäle den Knoblauch und die Zwiebel und gib sie zusammen in deinen *Mixer. Fülle soweit mit Wasser auf, bis alles gut bedeckt ist. Pulsiere ein paar Mal kurz, bis alle Zutaten grob gehackt sind. Es soll hier kein Smoothie entstehen, sondern kleine Stücke, die wir für die Konsistenz der Kräcker brauchen. Gieße alles durch ein Sieb und gib es  zusammen mit den restlichen Zutaten in eine Schale. Verrühre alles zu einem Teig und verteile diesen etwa 1 cm dünn und so gleichmäßig wie möglich auf 1 – 2 Dörrfolien (ein guter Dörrer ist meiner Erfahrung nach *der Revodry.

enn du Kräcker haben möchtest, dann unterteile diese vor dem Trocknen noch grob mit einem Messer. Ohne diese Unterteilung wird der Teig aber auch ein toller Pizzaboden

Lass den Teig für 18 – 24 Stunden bei 40 Grad *im Dörrautomaten trocknen. Garniere ihn mit Gemüse und/oder einem Dipp oder Dressing deiner Wahl und genieße deine leckere Kreation.

Tipp: Ich gebe das Dressing oder eine Soße immer erst dann auf die Kräcker oder die Pizza, wenn ich sie esse. Ansonsten weicht alles relativ schnell auf und wird zu einer leckeren, aber eben doch sehr weichen Pampe, die sich nur schlecht mit den Fingern essen lässt.

 

Rezept Nummer 3: Sellerie-Kräcker

ZUTATEN:

  • den Trester von 4 Stauden Stangensellerie
  • 1 Handvoll Dulse-Algen
  • Wasser (Nur so viel, dass du den Trester mixen kannst.)
  • 2 EL geschrotete *Leinsamen (Auch diese bestelle ich mir immer in kompostierbaren Verpackungen von *Suessundclever Nutze auch hier gerne den Code rawfood10 für 10 % Rabatt auf jede deiner Bestellungen.)
  • Gewürze deiner Wahl (Ich nutze 1 TL Knoblauchpulver und eine mexikanische Gewürzmischung.)

 

ZUBEREITUNG:

Gib alle Zutaten in deinen *Mixer

und verarbeite sie zu einer cremigen Masse. Verteile diese auf den Folien deines Dörrofens (Ich kann aus eigener Erfahrung den Revodry empfehlen.). Die Masse sollte 0,5 cm dick sein, denn dann werden die Kräcker in der Konsistenz genau richtig. Lasse den Teig für etwa 18 – 24 Stunden in *deinem Dörrautomat bei 40 Grad knusprig trocknen.

Wenn ich nicht alle Kräcker auf einmal verspeise, dann lasse die Reste vor dem Essen noch einmal für 30 Minuten im Dörrautomaten „aufbacken“. So sind sie perfekt knusprig und das auch noch Tage nach der Zubereitung.

Ich hoffe, dass dir diese Ideen und Tipps dabei helfen, weniger Trester wegzuswerfen und mehr Rohkost in deinen Alltag zu integrieren. Noch mehr leckere und einfache Rezepte findest du im *Social Calendar.

Wenn du wissen möchtest, wie du dich täglich optimal mit Nährstoffen versorgst, dann schau mal beim *Nährwertcheck vorbei.

 

Bis ganz bald. Lass es rocken.

Deine Maria

 

Bei den mit einem * markierten Links handelt es sich um Affiliatelinks. Ich bin in verschiedenen Partnerprogrammen und werde am Umsatz jeder Bestellung über diese Links beteiligt, ohne dass es Mehrkosten für Dich als Kunden gibt. Damit unterstützt Du meine Arbeit bei Morerawfood. Ganz lieben Dank. Deine Maria

2 Comments

  • Avatar Erika Allende sagt:

    Hello Maria ,

    I just found you on you tube . You are terrific !!! I Love this recipe I saw for your raw buckwheat bread . This made me decide to buy a dehydrator . I was looking for the recipe from your link posted but nothing showed , I think because you did away with the English writing . I’m writing you with google translate , I desperately hope you get this message and that you may have some time to send me the recipe with ratios and degrees for how long to dehydrate the bread.

    Also did you soak the buckwheat first , then dehydrate , then grind half , ? because the buckwheat that is whole , not ground looks wet . So can you tell me please . Thank you so much . Erika Ps do you sell your book still in English and on paper?

    • Maria Sperling Maria Sperling sagt:

      Hi Erika,

      so nice to hear from you. Unfortunately the link disappeared with my old site. I do have the recipe but in German only. Is that to any help for you? The buckwheat you were writing about was wet.
      Please feel free to send me a mail to info@morerawfood.com so I can send you the written recipe.

      All the best Maria

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