• Ich habe jeden Monat nur ein begrenztes Budget für Lebensmittel zur Verfügung.
  • Ich kann mir diese ganzen Superfoods und Supplemente nicht leisten.
  • Wie kann ich mich trotzdem gesund und günstig ernähren?

Solche und ähnliche Sätze hast du sicher auch schon oft gehört und vielleicht hattest du selbst schon entsprechende Gedanken.

Eine gesunde Ernährung kann, muss aber nicht teuer sein. Ich habe sehr lange mit wenig Geld auskommen müssen, mich aber trotzdem sehr gesund ernährt und sogar Bio-Qualität gekauft.

Heute möchte ich dir all meine besten und effektivsten Spartipps verraten und dir zeigen, dass du auch mit einem kleinen Budget richtig gesund leben kannst.

WARUM IST FRISCHES ZEUG SO TEUER?

Die Frage ist nicht, warum frische Lebensmittel so teuer sind. Wir sollten uns eher fragen, wie es sein kann, dass verarbeitete Produkte so günstig angeboten werden können, denn dann fangen wir an, zu verstehen, warum in stark verarbeiteten Nahrungsmitteln leider kaum noch Nährstoffe enthalten sind. Denn wie kann es sein, dass eine Tomatensuppe, die angeblich aus frischen Tomaten gekocht wurde, wesentlich günstiger ist, als die wirklich frischen Tomaten, die angeblich für die Zubereitung dieser Suppe benötigt werden?

Die zwei wichtigsten Punkte sind hier die Haltbarkeit der Produkte und die Qualität und Quantität der verwendeten Zutaten. Zum einen ist der Verlust an Ware umso geringer, je länger sie gelagert und verkauft werden kann. Somit verringert sich auch das Risiko der Händler und der Preis sinkt. Ebenso enthalten viele Fertigprodukte nur geringe Mengen an teureren Zutaten wie eben z. B. frische Tomate oder diese in einer Qualität, wie sie sich als Frischware nicht so gut verkaufen würde. Der Rest der Masse sind oft Zucker, Salz, Weizenmehl und andere preiswerte Inhaltsstoffe, was das ganze Produkt noch einmal günstiger macht.

Frisches Obst, Gemüse, Samen und Nüsse sind dagegen nur begrenzt haltbar und oft schon nach wenigen Tagen nicht mehr verkäuflich. Darum muss der Händler eine Art Sicherheitszuschlag in den Preis mit einkalkulieren, da er einen Teil der Ware gar nicht an den Mann bzw. an die Frau bekommt und aber trotzdem genug verdienen muss. So werden diese empfindlichen Lebensmittel schnell einmal teurer, als wir es erwarten.

Natürlich betrifft diese Regel nicht die Lebensmittel, die von Natur aus gut als Vorrat dienen können, wie z. B. Getreide und Hülsenfrüchte. Diese lassen sich zwar relativ lange lagern, stecken aber doch voller guter Inhaltsstoffe, aber eben weil die Natur es sich so gedacht hat und nicht, weil sie viele Verarbeitungsschritte hinter sich haben.

Aber zurück zu unseren Spartipps. Als Faustregel gilt hier: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Neugierig geworden? Dann los!

MEINE 10 BESTEN SPARTIPPS:

Tipp Nummer 1:

 

Sprossen selber ziehen, anstatt Salate zu kaufen – Sprossen sind so ziemlich die nährstoffreichsten Lebensmittel, die es gibt und noch dazu sind sie wirklich richtig einfach selbst zu machen. Hier zeige ich dir wie.

Tipp Nummer 2:

 

Sammle kostenlos – Dafür gibt es eine wundervolle Webseite namens Mundraub.org. Dort siehst du, wo du in deiner Nähe kostenlos wildes Obst pflücken kannst. Besonders im Sommer ist das eine absolute Goldgrube.

Tipp Nummer 3:

 

Grabbelboxen und reduzierte Ware – Halte nach sogenannten Grabbelboxen Ausschau. Diese gibt es vermehrt in Bioläden, aber auch immer mehr in anderen Geschäften und Supermärkten. Dort wird reifes und überreifes Obst oftmals mit hohen Rabatten angeboten. Reif und günstig – was will man mehr? Allerdings wäre ich bei Salaten eher vorsichtig und würde da etwas genauer schauen, ob man diese wirklich noch essen kann. Salat kaufe ich lieber frisch und knackig, oder greife auf Wildkräuter zurück.

Tipp Nummer 4:

 

Engagiere dich bei Foodsharing – Das ist eine wundervolle Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, überschüssige Lebensmittel, die z. B. wegen abgelaufenem MHD in der Tonne landen würden, aber noch absolut genießbar sind, zu verteilen. Dort kannst du ein Foodsaver werden, anderen Menschen helfen und bei Bedarf auch für dich einen kleinen Teil retten.

Ich engagiere mich dort auch und habe schon einige Lebensmittel  fairteilt. Mit anderen Menschen Lebensmittel zu teilen und etwas zu geben kann so viel Freude bereiten und ich möchte dieses schöne Hobby wirlich nicht mehr missen.

Tipp Nummer 5:

 

Discounter – Mehr und mehr Discounter haben mittlerweile sogar Bioware im Angebot. Dort ist es oftmals günstiger als im Bioladen und du kannst dich für die Woche eindecken. Allerdings solltest du hier bei Obst auf Vorrat kaufen, da es meiner Erfahrung nach oftmals leider ziemlich unreif verkauft wird. Gerade Bananen, Mangos und Birnen reifen aber meist noch wunderbar nach.

Tipp Nummer 6:

 

Heimisch statt Übersee – Im eigenen Land produzierte Lebensmittel sind oft günstiger als jene aus Übersee. So kann man zum Beispiel ganz super Leinsamen anstelle von teuren Hanfsamen nutzen. Leinsamen sind sogar eine noch bessere Quelle für die wertvollen Omega-3-Fettsäuren als Hanf, sind aber ein ganzes Stück preiswerter.

Tipp Nummer 7:

 

Rabatte erfragen – Traue dich und frage nach Rabatten. Wenn du in bestimmten Läden öfter und/oder viel kaufst, dann frage einfach, ob du vielleicht einen kleinen Nachlass bekommst. Häufig sind die Händler demgegenüber sehr positiv eingestellt, vor allem in Läden mit ausländischem Hintergrund und du wirst nicht schief angeschaut, wenn du als guter Kunde nach einem guten Geschäft für dich fragst.

Auch auf Bauernmärkten kannst du zum Ende des Marktes tolle Rabatte rausschlagen. Die Bauern wollen ihre Waren dann nur noch loswerden, was ein genialer Vorteil für dich sein kann.

An beiden Orten gilt aber: Immer freundlich bleiben  und höflich fragen, immerhin möchtest du an dem Stand oder in dem Geschäft auch dann noch entspannt einkaufen gehen, wenn deine Frage nach einem Rabatt abgelehnt wird.

Tipp Nummer 8:

 

Große Mengen kaufen – Wenn du Trockenobst oder auch Nüsse, Keimsaaten, Hülsenfrüchte und Co. in großen Verpackungen erstehst, ist der Inhalt oft aufs Kilo gerechnet wesentlich günstiger als wenn du kleinere Abpackungen kaufen würdest. Ich nehme zum Beispiel bei Trockenfrüchten, die ich gern mag, bei *der Koro oder bei *Suessundclever immer die großen Verpackungseinheiten. Möchtest du das auch einmal testen? Dann kannst du dich freuen, denn mit dem Code „rawfood” bekommst du bei der Koro 5 % Rabatt und mit dem Code „rawfood10” sogar ganze 10 %  bei Suessundclever. Viel Spaß damit 🙂

Tipp Nummer 9:

 

Angebots-Apps– Es gibt mittlerweile Apps für alles und damit auch solche, die die Angebote an Obst und Gemüse bei den großen Supermarktketten anzeigen. Mach dich am besten zu Anfang der Woche schlau, was gerade wo günstig ist und plane deine Einkäufe entsprechend.

Tipp Nummer 10:

 

Wildkräuter sammeln – Momentan gibt es Wildkräuter in Hülle und Fülle, die du alle ganz kostenlos pflücken kannst. Für Smoothies, Salate, Säfte, zum Trocknen – es gibt immer einen Anlass, um Wildkräuter zu sammeln. Pass nur auf, dass die Wiesen, auf den du dich bedienst, nicht bereits von Hunden in Beschlag genommen wurden.

Tipp Nummer 11:

 

Saisonal kaufen – Waren, die gerade Saison haben, sind oftmals günstiger, da es in der jeweiligen Zeit sehr viel von ihnen gibt. Außerdem soll man ja sowieso das essen, was gerade Saison hat, denn oftmals sind da die Nährstoffe drin, die der Körper gerade braucht.

Tipp Nummer 12:

 

Internationale Läden – In asiatischen, indischen oder arabischen Läden gibt es Obst und Gemüse oftmals wesentlich günstiger und zu meiner Freude auch oft vollreif. In diesen Geschäften bekommst du auch eher Rabatte, wenn du dort regelmäßig einkaufst. Rede einfach mit den Händlern und mache dir die Besitzer zu deinen besten Freunden. Meiner Erfahrung nach lieben die Inhaber der internationalen Geschäften es oft, zu handeln :-).

NOCH MEHR SPARTIPPS

Noch mehr Spartipps und günstige Rezepte findest du in und unter diesem Video. Dort zeige ich dir, wie du aus ganz wenig, ganz viel machen kannst. In der Videobeschreibung habe ich dir eine Menge kostengünstiger Rezepte verlinkt, damit du auch mit kleiner Börse so viel wie möglich an Nährstoffen aus deinen Lebensmitteln rausholen kannst.

Ich verlinke dir auch einmal all meine Rabattcodes hier, damit du beim Kauf einiger Zutaten noch ein wenig mehr sparen kannst.

Ich für meinen Teil sehe die Kosten für meine Ernährung als eine Investition in mich und meine Gesundheit an. Ich zahle lieber jetzt etwas mehr für mein Essen, als später Unmengen an Kosten für Arztbesuche und Medikamente ausgeben zu müssen und verzichte dafür eher einmal auf materielle Dinge. Ich habe nur eine Gesundheit und wenn ich krank bin, dann macht das Leben nicht wirklich Spaß. Oder wie siehst du das?

Ich bin sehr gespannt darauf, zu lesen, wie du das mit den verarbeiteten Lebensmitteln siehst. Hast du dir diese Frage schon einmal gestellt? Was sind deine Gedanken dazu? 

Ich freue mich wie immer sehr auf den Austausch mit dir in den Kommentaren unter diesem Post.

WO BEKOMMST DU DEINE NÄHRSTOFFE HER?

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